dieser Brief kommt etwas außerhalb der gewohnten Briefe.
Ich möchte Euch gerne einige Informationen und Entwicklungen der Zeltmission weitergeben. In unserem Osterbrief habe ich geschrieben, dass bei der Zeltmission manche Veränderungen anstehen. Und diese kommen jetzt zum Teil schneller als gedacht.
Unverändert ist und bleibt unser Anliegen,
unsere Motivation, unser Auftrag und Antrieb.
Wir möchten Gemeinden unterstützen, sie begeistern, befähigen, bevollmächtigen und begleiten, "raus" zu den Menschen zu gehen.
Das Evangelium, die gute Nachricht möchten wir in Zukunft weiter und noch verstärkt verkünden. Damit viele Menschen Gottes Liebe erfahren und wertvolle Gemeinschaft erleben.
Wir gehen nach draußen - und füllen den Freiraum.
Unsere geplanten Veränderungen:
Großzelte werden verkauft
Sie sollen in Zukunft weiter für Evangelisationen genutzt werden
Wir bauen Außenstationen auf
Es gibt solche schon in Chemnitz, Nürnberg, Metzingen, Siegen, Berlin und Laichingen.
Dort steht jeweils ein Anhänger mit Faltzelten, einer Hüpfburg und weiterem Material. Der Hänger kann schnell und flexibel von den Gemeinden im Umkreis genutzt werden.
Wir investieren in einen weiteren Kaffee-Bus. Ein historischer VW-Bulli mit Siebträger-Kaffemaschine, der dabei hilft, dass wir mit Menschen ins Gespräch kommen. Damit Gemeinschaft erlebbar und schmackhaft wird. Glaube geht raus.
Unser Team wird verkleinert
An dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an Cornelia und Matthias Fritzsch. Die beiden haben sich, jeweils mehr als 20 Jahre, mit riesigem Einsatz, Herzblut, einer extrem großen Bereitschaft zum Dienst bei uns eingebracht. Sie haben ihre Berufung gelebt.
Jetzt geht es für die beiden an anderen Stellen weiter. Wir wünschen ihnen dafür Gottes Segen und lassen sie mit einem dankbaren und traurigem Gefühl ab November ziehen.
Wir haben das netzwerk-e gegründet, in dem wir Mitarbeitende in unserer Kirche zu unterschiedlichen Teil-Themen vernetzen.
Erste gemeinsame Freizeit der Emk-Weltmission und der Zeltmission; Grenzen überwinden - unsere Mission
Wir feiern am 2. Mai 2026 ein Dankesfest 100 Jahre Zeltmission der Evangelisch - methodistischen Kirche
Gleichzeitig starten wir mit FreiRAUM – Glaube geht raus! eine neue Richtung unserer Arbeit unter neuem Namen. Wie schon eingangs erwähnt, möchten wir auch in Zukunft die Gemeinden dabei unterstützen, ihren Glauben außerhalb der Kirchgebäude zu leben, ihre Nachbarn, die Menschen einzuladen. Das Evangelium zu verkünden. Unsere Arbeit geht weiter, mit verändertem Namen und auf erweiterten Wegen.
Wir als Verantwortliche des Evangelisationswerk, Bernd Schwenkschuster, Christhard Elle (noch bis Dezember 2025) und ich, Hans-Martin Kienle, haben uns viele Gedanken gemacht. Wir haben uns Zeit genommen, waren im Gebet und in Gesprächen mit anderen. In diesem Prozess sind wir zu der Erkenntnis gekommen, es ist der richtige und ehrliche Weg, Werkzeuge, die nicht mehr benötigt werden, abzugeben. Neue Wege und Mittel zu nutzen, die heute angesagt sind. Wir möchten den freien Raum außerhalb der Gebäude nutzen. In den letzten 99 Jahren mit Groß-Zelten und in Zukunft mit noch flexiblerem und leichterem Material.
Deshalb auch ein neuer Name:
FreiRAUM – Glaube geht raus
Uns ist es bewusst, dass es viele und sehr schöne Verbindungen, Erfahrungen und Erinnerungen mit der Zeltmission gibt. Unser großer Wunsch ist, dass diese Verbindungen bestehen bleiben. Wir benötigen auch in Zukunft Eure Unterstützung für unseren Weg. Sei es durch Gebete, durch Spenden und auch mit Verständnis, wenn manches sich verändert.
Ohne die Unterstützung und Hilfe unserer Freunde,
und ohne Gottes Segen, können wir nichts tun.
Den Segen Gottes haben wir schon zugesagt bekommen,
jetzt kommt es noch auf Euch an!
Mit dankbaren und zuversichtlichen Grüßen
Euer
Hans-Martin Kienle